Hier möchte ich Ihnen meine Mitbewohner vorstellen:

Das ist Amor, ein Großer Münsterländer. Er ist am 2.7.2003 geboren und der Gentleman unter meinen Vieren. Er kann knutschen wie ein Weltmeister und das hat eine Arbeitskollegin auch schon am eigenen Leib erfahren. Eines Tages durfte er mich nämlich in die Arbeit begleiten. Er benahm sich ausgezeichnet, bis, ja bis besagte Kollegin ihren Dienst antrat. Bis dahin hat er nur gedöst, bei den anderen Mitarbeitern Frühstück einkassiert und sich wirklich unauffälllig verhalten. So, und dann ging die Türe auf. Daniela, die noch nicht wusste, dass er da sein würde, konnte nicht einen Schritt machen, schon hatte sie die Pfoten Amors auf den Schultern und seine Schnautze im Gesicht! Ich erhaschte beim Aufstehen gerade noch einen Blick aus ihren Augen und die blitzten vor lauter Freude! Sie gingen dann zusammen zum Bürosessel, dort setzte sich Daniela hin und grinste übers ganze Gesicht. Sie sagte, dass diese Überraschung ihr auf jeden Fall den Tag versüßt habe. Amor sah mich darauf hin verschmitzt mit heraushängender Zunge an, drehte sich um und stellte sich mit beiden Vorderbeinen auf Danis Sessel - je eine Pfote zwischen die Armstützen und ihr Bein. Und dann hat er sie abgeknutscht auf Teufel komm raus! Denn Hals, die Ohren - alles wurde abgebusselt. Mich traf fast der Schlag, hat der das ausser bei mir doch noch nie bei jemandem gemacht! Von Dani sah ich nur ein Bündel zappelnder Arme und Beine und hörte nur ein Kichern und Kreischen. Bis heute hat sie dieses breite Grinsen im Gesicht, wenn sie meinen Burschen sieht!

Dieser wunderschöne Rüde ist Rival, Amors kleiner Bruder. Er hat am 12.3.2005 das Licht der Welt erblickt und ist mit seinen 72 cm Schulterhöhe und 40 kg Lebendgewicht (ohne zu dick zu sein) ein wahres Prachtexemplar. Sein Lieblingswort ist "einparken", sobald ich es sage, hängt er sich über mein Bein und ich muss ihn dann kräftig durchkneten. Er kann auch auf Kommando Bussi geben, was er kraftvoll und sehr saftig erledigt!

Ares ist der kleinste, ein Dackel-Spitz-Mischling. Er hat eine eigentümliche Art, Fremde zu begrüßen. Er stellt sich auf die Hinterbeine, streckt seine Vorderbeine so weit er kann in die Luft und schnarrt kreischend, bis man sich seiner erbarmt und ihn krault und streichelt.
Ich habe dieses Foto gewählt, weil man da am besten sieht, was für ein Sonnenschein er ist!

Mein Nesthäkchen, Ilvi. Die jüngste (16.8.2005) hat ihre Burschen fest im Griff! Wenn sie irgendetwas verteidigt, habe ich auch Amor schon im Schweinsgalopp vor ihr flüchten gesehen.